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Client: Baugemeinschaft Nidus GbR Date: Wettbewerb 2010. 1.Preis.; Bauzeit 2010 - 2011 Location: Shanghaiallee, HafenCity Hamburg. Germany Description: Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit 30 Nutzeinheiten Structural Engineering: Wetzel & von Seht, Hamburg Building Services: HSGP GmbH, Hamburg Visualisierung: Dreidesign, Hamburg LP: 1 - 4
Die Nidus-Baugemeinschaft ist eine aktive, mitgestaltende Gruppe von Personen die Ihr Zuhause und Ihr neues Stadtquartier prägen und beeinflussen wird. Mit dem Leitmotiv des "Pulsierens" erhält das Haus eine nach außen sichtbare Formensprache, welches sowohl den Charakter des besonderen Ortes als auch die seiner Bewohner wiederspiegelt.
Die Fassade reagiert auf diese innere Struktur und generiert daraus ein minimalistisches Formenspiel durch die Variation des immer gleich proportionierten, quadratischen Fensters in verschiedenen Größen: Je nach Wohnungstypus und -größe werden den Einheiten die verschiedenen Formate zugeordnet. Die größten Öffnungen werden auf die Duplexwohnungen verteilt und bilden durch ihr Auftreten als Quartett Schwerpunkte in der Fassade.
Durch das Übertragen der inneren Struktur auf die Fassade entsteht innerhalb eines an sich sehr rationalen, gerasterten Fassadensystems ein spielerisches Pulsieren. Der in Formensprache und Materialität minimalistische Entwurfsansatz schwingt in diesem Puls.
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Client: Statsbygg - the Norwegian Directorate of Public Construction and Property Date: 2009 Location: Oslo, Norway Description: International Competition for National Museum of Art, Architecture and Design (NMAAD)
Like a fjord's folded and diversified coastline, the new National Museum complex fringes vis a vis the old listed buildings. The different Volumes seem to dance around the Nobel Peace Center. A diversified and intensive, self-confident but reserved cultural complex evolves. A kind of "cultural fjord".The appearance which is aspired is individualistic, but not fashionable. It's strong but reserved.
The museums architecture shall rather provide a timeless container for art, than to be an exhibit itself. It leads to a museum as a multifunctional urban module, which is building and atmosphere in one.
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Client: Benetton Group, Italy Date: 2009 Location: Teheran, Iran Description: International Competition for a Multistory Building
The BENettonS BAZAR occupies the building's first two retail levels. The concrete-steel construction of intersecting spheres and domes creates a very unique space. All shops have numerous visual connections to out- and inside, to the mall and the other shops. Numerous shop windows give options to display items. The two levels interconnect visually in many variations due to the central atrium. All shops are accessible through large sliding doors primarily from groundfloor, but also from the 1st floor. Each shop interconnects internally over a generous, rounded staircase. The shop facades can be opened partially to the mall, so a floating, open shopping area for different labels is conceivable.
The walls and vaults are tiled with a golden coloured mosaic, supporting the atmospheric quality of the space, making it a “small world of its own”.
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Client: Cogiton GmbH, Hamburg. Date: Planung und Realisierung 2008 - 2009 Location: City, Hamburg. Germany Description: Umbau und Modernisierung eines Hamburger Kontorhauses. Structural Engineers: WTM Engineers GmbH, Hamburg Building Services: Energiehaus, Hamburg LP: 1 - 9
Die "Hopfenburg" ist ein traditionsreiches Kontorhaus aus dem 20. Jahrhundert in der Hamburger City. Nach Entkernung der einzelnen Geschosse sind Statik sowie Brand- und Schallschutz ertüchtigt worden. Die vorher kleinteiligen Büroräume sind durch das von spine architects und Cogiton entwickelte flexible und offene Möblierungskonzept in eine großzügige, zeitgemäße Arbeitswelt umgewandelt worden. Durch einen Teilumbau des Dachgeschosses (Eine Aufstockung aus den 90er Jahren) ist eine großzügige Dachterasse mit Sonnendeck und Blick auf die Hamburger Speicherstadt entstanden.
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Client: GWG Gewerbe, Hamburg Date: 2009 Location: Aueschule Finkenwerder, Hamburg Description: eingeladener Realisierungswettbewerb
Der Neubau ist als kompakter Baukörper nördlich des U-förmigen Bestandgebäudes platziert. Mit seiner individuellen Form wird für die Aueschule sowohl ein eigenständiger Ausdruck gefunden, als auch interessante Innenräume geschaffen.
Die Innenräume des Neubaus sind durch vielfältige räumliche Bezüge miteinander verbunden. Die einzelnen Bereiche können durch Faltwände und Schiebetüren von einander getrennt, oder zu einem großen fließenden Raum zusammengeschaltet werden. In der Mitte des Gebäudes, zwischen Aula und Speiseraum, wird die größere Raumhöhe genutzt um eine zusätzliche Galerieebene einzufügen. Pausenhalle, Musikraum und Speisenraum addieren sich so zu einer multifunktional nutzbaren Fläche.
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Client: Baugemeinschaft Nidus GbR, Hamburg. Date: 2009 Location: Olbersweg, Hamburg. Germany Description: Neubau eines Mehrfamilienhauses für eine Baugemeinschaft im Passivhausstandard. LP: 1 - 2
Das energieeffiziente und familiengerechte Haus erfüllt die Wünsche einer Baugemeinschaft mit 12 Parteien in einem selbst gestalteten Umfeld mit Identität und Charakter leben zu wollen.
Der Entwurf interpretiert das Terrassenhaus der Moderne. Liegende Fensterformate und klare Gliederung der Ebenen verleihen dem Gebäude durch Vor-und Rücksprünge sowie Verdrehungen eine spielerische Plastizität.
Das Haus schmiegt sich der Hangkante an, die Höhenlinien des Elbhanges werden durch staffeln und spielerisches verdrehen von einzelnen Ebenen im Gebäude fortgesetzt.
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Client: stilwerk living GmbH www.stilwerk-living.deDate: Wettbewerb 2005; Bauzeit 2006 - 2008 Location: Kaiserkai, Hamburg. Germany Description: Neubau eines Wohnhauses mit 20 Wohneinheiten Structural Engineering: Ingenieurbüro Dr. Binnewies Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg Building Services: Ingenieurbüro Otto, Hamburg Photographer: Oliver Heissner, Hamburg LP: 1 - 5
La Taille Vent am südlichen Kaiserkai, ist seit Mitte 2008 fertig gestellt und vollständig bezogen. La Taille Vent bedeutet soviel wie Windstärke, lässt sich aber auch frei übersetzen mit "vom Wind geformt". Prägnant in der Formensprache wächst der taillierte Baukörper dieses Wohnhauses dynamisch in die Höhe und lehnt sich weit zum Fluss hinaus.
Die durchlaufenden, nach Süden hin vergrößerten Fensterbänder präsentieren die Wohnungen zum Fluss hin auf ganzer Breite offen. Dabei ermöglicht die Verjüngung in der Mitte des Baukörpers auch den hinteren Wohnungen die direkte Ausrichtung zum Wasser und sichert seinen Bewohnern den - unverbaubaren - Blick auf die Elbe. Denn wer hier wohnt, der möchte auch etwas sehen.
Es wurde viel Wert auf großzügige Grundrisse mit offenen, auf moderne Wohnansprüche abgestimmte Raumfolgen gelegt: Wohnen, Kochen und Essen liegen nah beieinander und orientieren sich in Richtung Elbe. Sie lassen sich trennen oder zueinander öffnen. Nach Norden schließen sich Schlafräume und Bäder mit eher privatem Charakter an.
Alle Wohnungen besitzen große, durch Schiebetüren angebundene Balkone und/oder Terrassen mit Blick auf den Fluss. Sonnendeck-Feeling ist hier auf allen Ebenen garantiert.
Gemäß dem Konzept des Auftraggebers stilwerk living wurde das Innere sorgsam auf die Architektur abgestimmt. Die 20 Wohnungen sind mit hochwertigen Materialien und Geräten sowie mit neuester Technik ausgestattet. Von den Wohnungen selbst geht der Blick über die Einfahrt der Marina über die Elbe, wo die Ozeanriesen vorbeiziehen.
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Client: Hochtief Projektentwicklung Date: 2008 Location: Hamburg, Germany Description: eingeladener städtebaulicher und hochbaulicher Realisierungswettbewerb.
Wohnen zwischen Bäumen.
Schwebende Teppiche auf den Verladehaken in der Speicherstadt beobachten.
Fünf Minuten zu Fuß zur Hamburger Innenstadt.
Fünf Minuten zu Fuß zum neuen Überseequartier.
Das ist Katha Q:
Neues Leben zwischen City und HafenCity.
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Client: Planbau Schwaben GmbH, Stuttgart Date: 2007 Location: Hölderlinstrasse 36, Stuttgart. Germany Description: Aufstockung eines bestehenden Gebäudes mit zwei neuen Nutzungseinheiten. LP: 1 - 2
An einer markanten Strassenkreuzung am Rande der Stuttgarter Altstadt befindet sich das zu überplanende Objekt. Aus der Dominanz der umgebenden Bebauung und den das Gebäude prägenden dunkelfarbigen Fensterbändern entwickelte sich die Idee der horizontalen Schichtung. Das Gebäude wird in der ersten Ebene um ein um 1m eingerücktes gläsernes Bürogeschoss erweitert. In dem darüber liegenden Geschoss befindet sich eine grosszügige 4 Zimmer Wohnung. Diese Nutzungseinheit sitzt als monolithischer Körper auf der transparenten "Fuge", dem neuen Bürogeschoss. Das Volumen der Wohneinheit erhält zum Strassenraum hin nur vereinzelte Fensterausschnitte, die die Fassade akzentuieren. Zur stark befahrenen Kreuzung ist die Aufstockung auf diese Weise als geschlossene Kubatur ausgebildet, welche sich zum ruhigen hinteren Bereich in eine Freifläche auflöst. Das Dach wird hier durch mehrere Schnitte aufgebrochen und bildet so einen von der umgebenden Bebauung wenig einsehbaren privaten Dachgarten. Nahezu alle Räume der Wohnung sind um diesen Gartenhof angeordnet und mit einer raumhohen Verglasung versehen. Dieser Dachgarten faltet sich auf zu einer grosszügigen Treppenanlage, so dass von der oberen Ebene ein weiter Blick über Stuttgart genossen werden kann. Einer tektonischen Verschiebung gleichend, sind die Wohnräume zueinander angeordnet. Alle Räume fliessen ineinander, bilden Schnittstellen bzw. köunnen mittels Schiebeelementen separiert werden.
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Client: Landkreis Darmstadt-Dieburg Date: 2007 Location: Pfungstadt, Germany Description: Realisierungswettbewerb
Durch die geknickte und perforierte Fassade, die durch ihr warmes champagnerfarbenes Eloxal eine zurückhaltende Eleganz entwickelt und die wenigen, präzisen Einschnitte in die Außenhülle erhält die Schule als Gegenüber einen Zweckbau mit Charakter.
Die Lochungsdichte ist entsprechend der dahinter liegenden Räume differenziert. Durch die dichter liegenden Löcher beispielsweise im Bereich der Gymnastikräume wird entsprechend mehr Licht ins Innere geführt und Durchsicht von innen nach außen durch die hinter der vorgehängten Fassade liegenden großflächigen Verglasungen ermöglicht. Die Lochfassade wirkt dabei wie ein Filter, der gleichzeitig Sicht-, Sonnen- und Blendschutz ist.
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Client: Entwicklungsgesellschaft HofQuartier. Hafenliebe GbR. Date: 2007 Location: HafenCity Hamburg. Germany Description: eingeladener Realisierungswettbewerb. Baufeld 4 Quartier Am Sandtorpark
Status: Wettbewerbsstand
"Der Stein unverändert und fest, hält die Form und seine Richtungen. Steine halten aus liegen, sitzen, stehen in den Strömungen".
Wie ein großer Stein besetzt das neue Gebäude die Nord-West-Ecke des Baufeldes. Zwei Gebäude werden so zu einem ablesbaren, charakteristischen Baukörper zusammengefasst. Der C-förmige Baukörper wird mit dem projizierten Verlauf der Sonne verschnitten. Die Dachzone wird so durch den Einstrahlwinkel des Sonnenlichts geformt. Durch die daraus resultierend Schrägen ergibt sich eine optimale Besonnung und Belichtung der umbgebenden Gebäudeteile. Durch das Verschmelzen von Dach und Wand wirkt das Gebäude wie aus einem Guß. Ein spannungsvoller und abwechslungsreicher Baukörper ensteht.
Abwechslungsreiche Grundrisse mit einigen Spezialwohnungen im Penthousebereich führen zu kompakten Wohneinheiten und bieten den gewünschten Wohnungsmix. Die Wohneinheiten können _ je nach Bewohnerstruktur _ sehr variabel mit fließenden oder geschlossenen Raumzonen ausgebildet werden.
So genannte "Sonnendecks" auf der Hofseite dienen als Ergänzung zum Treppenhauskern als Verteilerstränge auf den einzelnen Ebenen. Durch die Konzentration auf nur einen Zugang entsteht eine klar akzentuierte und definierte Eingangszone _ die Adresse des neuen Baukörpers. Die "Sonnendecks" dienen nicht nur der Erschließung, sondern sind zudem für alle Bewohner Auenthaltszonen von hoher Qualität. Sie sind Zonen der Kommunikation und des sozialen Austauschs. Private Bereiche entstehen durch entsprechende Großzügigkeit und mögliche Abtrennung.
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Client: Stadt Hamburg Date: 2006 Location: Magdeburger Hafen. HafenCity Hamburg. Germany Description: eingeladener Realisierungswettbewerb. 2 Phasen
Status: Ankauf 1.Phase
…Die an Ihre Grenzen stoßenden Wissenschaften und die Ergebnisse neuer technischer Möglichkeiten lassen uns mehr und mehr erkennen, dass die ehemals klaren Linien zwischen Technik und Natur verschwimmen, ineinander übergehen und mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannte Theorien von so genannten Grauzonen sprechen. Sich diesen und anderen technischen sowie kulturellen Herausforderungen gemeinschaftlich und interdisziplinär unter einem Dach zu stellen, sollte als das oberste Ziel für die neue Hochschule gelten…
An der Elbe gelegen und als Gelenk zwischen westlicher und östlicher HafenCity ergreift eine von den Funktionen der Hochschule nach oben gedrückte künstliche Ebene die Gelegenheit, den gesamten Lehrbetrieb zu überziehen und sich unter dem Einfluss von auslaufenden Stadtstrukturen zu einem alles überspannenden und integrierenden Dach zu formen. Ein Dach als öffentlicher Park und Uni-Campus, dessen 24h privat wie öffentlich bespielbare Fläche als eine ebenbürtige Antwort auf die drei städtebaulich vorgegebenen Hochpunkte mit einer Vielzahl an Aus- und Durchblicken.
Wir sehen mit diesem Gebäude eine große Chance für die Stadt, um an dieser wichtigen Schnittstelle zwischen alter und neuer Stadtkante, der Elbe und den zukünftigen Stadträumen einen Ort zu schaffen, der die Menschen, die Funktionen und die Natur auf und unter einer lebendigen Stadtlandschaft zusammenführt und so zu einem intensiven Austausch anregt. |
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Client: HIBB - Hanseatische Immobilien Betreuungs- & Beteiligungs GmbH. Date: 2006 Location: Altonaer Str. / Schanzenstr. Hamburg. Germany Description: eingeladener Realisierungswettbewerb. Status: Ankauf Die Schanze ist magnetisch.
Sie ist anziehend, bunt, laut und lebendig. Von morgens bis spät in die Nacht reißt der Strom der Schanzengänger nicht ab. Die Schanze lebt, sie ist in Bewegung.
Das Gebäude "Cutting Edge" scheint wie aus Bewegung entstanden. In einem eleganten Twist taucht das Dach des höheren Baukörpers von der Schanzenstraße kommend am Kreuzungspunkt der Hauptzugangsstrassen des Gebiets fulminant ab, um nach einer gekonnten Drehung wieder entlang der Altonaer Straße nach oben zu steigen.
Durch diese räumliche Sequenz entsteht eine markante Ecke, deren komplexe Wirkung auf einer einfachen und logischen Figur beruht. Dem Turmgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird somit ein eigenständiger architektonischer Kontrapunkt gegenübergestellt, ohne eine Torsituation entstehen zu lassen. Gleichzeitig schließt der Neubau die städtebauliche Lücke in der vorh. gründerzeitlichen Blockrandbebauung und vermittelt zwischen den unterschiedlichen Höhen der angrenzenden Bebauung. Mit der zeitgemäßen Interpretation einer Lochfassade passt sich der Neubau an die vorhandene Nachbar- und Umgebungsbebauung des Gründerzeit Viertels an.
Durch das zusätzliche "Herausdrehen" der oberen Baukörperspitzen wird der Besucher mit einer einladenden Geste in die Schanzenstraße, respektive in die Altonaer Straße hinein geleitet.
Aus der Höhenvermittlung, der städtebaulichen Geste des Herausdrehens und der Reaktion auf das dreieckige Eckgrundstück, ist eine selbstbewusste, individuelle und expressive Architekturgeometrie mit gekanteten Oberflächen entstanden. Für Passanten und Autofahrer bietet das Gebäude immer wieder unerwartete Perspektiven.
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Client: privat Date: Planung und Realisierung 2003-2004 Location: Juliusstraße, Hamburg Description: Aufstockung eines Gebäudes aus den 50er Jahren LP: 1 - 9
spine architects plädieren für den Mut zur Lücke und bauen dort, wo etwas los ist. Statt an den ausfransenden Rändern der Stadt zu planen, wird urban nachverdichtet. Das Hamburger Schanzenviertel ist durch sein vielfältiges Angebot von Cafés und Bars sowie ein Netzwerk aus kleinen kreativen Firmen über die Jahre zu einer gefragten Wohngegend geworden. Neubaugrundstücke sucht man in diesem gewachsen Viertel allerdings vergebens. Sieht man genau hin, finden sich aber auch hier Stellen, die sich sinnvoll nachverdichten lassen.
Die innovative, konvex - konkav geschwungene Fassade zur Straße erzeugt eine visuelle Verbindung zwischen dem 3. und dem 4. Obergeschoss. Die gebogenen Polycarbonatplatten schimmern je nach Lichteinfall wie Perlmutt und in der Nacht lässt die lichtdurchlässige Fassade das Geschehen im Inneren schemenhaft nach außen dringen.
Beim schanzenupgrade hat die Abstraktion der Moderne ein Rendezvous mit der Sinnlichkeit des Barocks! |
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Client: Eurogate GmbH Date: 2004-2005 Location: Bremerhaven. Germany Description: eingeladener Realisierungswettbewerb
Der Hafen wächst und Eurogate wächst mit.
Wie die Brücke eines Containerschiffes zeichnet sich der Baukörper des neuen Eurogate-Verwaltungsgebäudes vor dem Horizont ab. Klar und prägnant in seiner Form, effizent in seiner funktionalen Aufteilung und spannungsvoll durch seine Fassade.
In der Nachbarschaft von solch kraftvollen Formen, wie denen der Ladekränen und den Aufbauten der Containerschiffen, kann sich das neue Eurogate-Gebäude mühelos behaupten. Es geht einen selbstbewußten Dialog mit dem Hafen ein. Gleichzeitig verleugnet es aber nie seine Bestimmung: Funktionalität und Flexibilität eines modernen Bürogebäudes. Zudem wird durch das kunstvolle Kombinieren von 7 Fensterformaten zu einem pulsierenden Fassadenbild wird im Zusammenspiel mit der konsequenten T-Form eine ausgesprochen spannungsvolle und ausdrucksstarke Gesamtkomposition mit hohem Identifikationsfaktor erreicht.
Das markante und durch seine abstrakte aber gleichzeitig spannungsvolle Formensprache maritim wie auch kraftvoll wirkende Gebäude ist für uns eine zeitgemäße Antwort auf die Frage nach einem repräsentativen Gebäude für einen international handelnden Konzern.
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Client: Stadt Hamburg Date: 2003 Location: Hamburg.Germany Description: eingeladener Realisierungswettbewerb
Ein Musikinstrument verschaltet Finger und Ohren. Als Schnittstelle koppelt es zwei Regelkreise. Der menschliche läuft zwischen den Ohren und Körperbewegungen. Der technische, also das Instrument, zwischen Material und Klang. An beiden Schnittstellen jeweils Zeit ins Spiel. Bewegungen manipulieren Material. Ohren hören Klänge...
Das Grundstück für das neue Musikzentrum im Hamburger Stadtteil St. Pauli liegt im urbanen Kontext neben der ehemaligen Rinderschlachthalle, zwischen der stark frequentierten und vom Auto- und Fußgängerverkehr geprägten Feldstraße und dem von Bäumen umsäumten Oelmühlenplatz, der mit seinen Geschäften und Cafes einen innerstädtischen Erholungsraum darstellt. Die Stadt und der urbane Platz vor der Rinderschlachthalle werden wie vielseitige Tonträger des Lebens verstanden, auf denen die Menschen durch ihre Aktionen sichtbare Spuren hinterlassen.
Das Musikzentrum nimmt _ vergleichbar mit einem Tonabnehmer, der die Spuren einer Schallplatte abfährt _ die Eindrücke, die Bewegungen, die Musik der Umgebung ab, leitet und verarbeitet diese im Gebäude und gibt sie bei Bedarf in Form von Konzerten auf dem Studiodach wieder.
Das neue Musikzentrum ermöglicht darüber hinaus durch seine Form, Symbolik und Funktion den städtebaulich notwendigen Brückenschlag in das Karolinenviertel.
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Client: The Ministery of Culture Date: 2002 Location: Cairo. Egypt Description: offener Internationaler Wettbewerb
Status: Honorable Mention
Im Jahr 2002 wurde zum hundertjährigen Bestehen des Great Egyptian Museums ein internationaler Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt.
"Im Schatten der Pyramiden, verborgen unter einer Dünenkante, wurde ein geheimnisvolles Objekt entdeckt _ überaus gut erhalten und bisher nicht zu enträtseln. Wissenschaftler versuchen Tag und Nacht eine Erklärung für das geheimnisvolle Objekt zu finden. Untersuchungen des Nillaufes und seiner Abstraktion lassen erkennen, dass das geheimnisvolle Gebilde den Nil selbst, als Leben spendende Ader des alten Ägyptens, darstellt"
So oder ähnlich könnte eine Meldung in den Nachrichten gelautet haben. Wir haben versucht, uns mittels einer Geschichte/einem Bild dieser Aufgabe zu nähern. Der Nillauf wird zum Gang durch die ereignisreiche Geschichte des versunkenen Ägyptens, die Ländereien links und rechts davon werden zu den Ausstellungsbereichen, entsprechend der Bewegung des Wassers mal zu temporären mal zu permanenten Ausstellungsbereichen. Flussaufwärts wandernd, der kulturellen Entwicklung folgend kann so die Geschichte durchwandert werden. Die dann mit dem Auftauchen aus den Fluten des Nils den Blick auf die Pyramiden von Gizeh freigibt.
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