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Architecture. Interior. Competitions. Energy. Visuals.
WILHELMS PLATTENSAMMLUNG. Eine Idee für Veddel
Client: IBA Hamburg GmbH
Date: 2007
Location: Hamburg-Veddel/Spreehafen. Germany
Description: Öffentlicher Projektaufruf der IBA Hamburg.

Status: Entwurfsphase.

Dass der vorhandene Zollzaun Warenschmuggel verhindern soll, ist nachvollziehbar. Dass dabei allen WIlhelmsburgern seit Jahrzehnten der direkte Zugang zu Ihrem unmittelbarem Naherholungsgebiet verwehrt wird, jedoch nicht. Der Wilhelmsburger an sich hat ja schliesslich nicht vor Teppiche zu schmuggeln, sondern möchte sich einfach nur mit Familie und Freunden am Spreehafen erholen können.

Langfristig soll der Zaun weg", lautet das erklärte Ziel der Politik. Auf einen genauen Zeitpunkt, wann dieses geschehen soll, möchte sich jedoch keiner festlegen. Und wie wir alle wissen, hat sich die Geschichte mit der Mauer in Berlin auch verdammt lange hingezogen...

SPINE ARCHITECTS macht das Beste aus der gegenwärtigen Situation und schlägt Folgendes vor:

Der Zollzaun bleibt wo er ist. Stattdessen wird ein über Treppen erreichbarer, öffentlicher Steg errichtet. An diesen Steg können private und öffentliche "Platten" angedockt werden. Diese kragen weit über die Deichkrone und den Zollzaun hinweg in Richtung Spreehafen. Die "Platten" haben unterschiedliche Dimensionen und können mit verschiedenen Nutzungen besetzt werden. Der Wilhelmsburger, der zugleich ein großer Schrebergartenfreund ist, kann durch das Pachten einer privaten "Platte" seine Wohn- und Lebensqualität von heute auf morgen entscheidend verändern. Mehrere Modulbausteine laden dazu ein, mit Kreativität den Wunsch nach einem ganz persönlichen "Flecken Erde" zu entwickeln. Besucher profitieren von dem Angebot an "öffentlichen Platten". Der Bouleplatte, der "Astraplatte_einem Kiosk samt Pächter für ein zünftiges Bierchen, der Saunaplatte_einer Gemeinschaftssauna und kaltem Wasserbecken, der Bräunungsplatte_mit Liegestühlen und kühlen Getränken und und und..

Gemeinsam genießen so alle den herrlichen Blick auf das Wasser. Ein Stück Heimat und Identität für Wilhelmsburg. Für einen Teil von Hamburg der so lange vernachlässigt wurde.
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DAS FÄHRHAUS. Infopavillon IBA 2013
Client: Stadt Hamburg
Date: 2006
Location: Hamburg-Wilhelmsburg. Germany
Description: Konzept und Entwurf für den Infopavillon der IBA 2013

Status: in Planung

Der für die IBA 2013 entworfene Infopavillon hat die Gestalt eines überdimensionierten Hauses, welches in der Lage ist, über das Wasser zu fahren und die Besucher mit den unterschiedlichen Ausstellungsthemen zu verorten.

Mit dieser weithin lesbaren Urform des Hauses wird zum einen auf die Internationale Bauausstellung und im Besonderen auf das Thema "Wohnen" mit all seinen Facetten als eines der inhaltlichen Schwerpunkte der IBA 2013 hingewiesen.

Das bildhafte Motto der IBA 2013 "SPRUNG ÜBER DIE ELBE" wird wörtlich genommen: Der Pavillon besteht aus asymmetrisch angeschnittenen Haushälften, je zwei an den sich gegenüberliegenden Ufern fest installiert und eines als mobiles, schwimmendes Element, welches sich zwischen diesen beiden Orten hin und her bewegt. Um die Irritation und Aufmerksamkeit zu steigern, sind die Haushälften ‚aufgeständert' und damit als markante Landmarke weithin wahrnehmbar.

Das Bild eines hin und herfahrenden Hauses - gleich einem beweglichen Fährhaus - symbolisiert den Aufbruch zu (noch) fremden Ufern und ist zugleich Einladung an die Menschen, Neues zu entdecken.
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PORTALEDGE. Wohnplakat
Date: 2006
Location: Hamburg und alle Plakatwände dieser Welt.
Description: temporäre Installation im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2006

Das Wohnplakat© im Stadtraum. Wohnen in Werbung.

Wählen Sie zwischen Südseestrand, oder Duschgel.
Schlagen Sie Ihr Zelt auf vor einer Zigarettenschachtel, oder einem Supermodel.

Das Wohnplakat© als idealer Ort für bezahlbaren, weil gesponserten Wohnraum. Einfach bei spine-architects ein Zelt ausleihen, die vorhandenen freien 'Werbeplakate' abfragen und courtagefrei einziehen.
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ALSTERBUBBLES. Künstliche Badeinsel, Hamburg
Date: 2005
Location: Hamburger Aussenalster. Germany
Description: Konzeptstudie für eine künstliche Badeinsel

Status: visionär

Baden in der Außenalster? Das wäre doch super! Oder aus welchem anderen Grund haben damals die Stadtväter einem 164 ha großen See mitten in der Stadt schaffen wollen?

Für diese Angebotslücke haben spine architects eine kreative Lösung entwickelt. Die im Wasser schwimmenden Alsterbubbles werden mit einem Gewirke überspannt und zusammengehalten. Mit diesem Kunststoffnetz wird gewährleistet, dass die Badegäste immer "festen Boden" unter den Füssen haben und die geforderte Mindestsichttiefe eingehalten wird. So können bei Badeunfällen Betroffene schnellst möglich geborgen werden. Damit ist der Weg für das große Sommerevent frei: Badehose anziehen, Tretboot ausleihen, übersetzen und dann hinein ins kühle Nass!
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ROADHOUSE. A new housing prototype
Client: Stadt Hamburg
Date: 2004
Location: Worldwide
Description: A new housing prototype

Status: visionär

Autofahren ist richtig geil _ lautete die Devise der sechziger Jahre. Dass dabei rote Ampeln als Spaßbremsen empfunden wurden, ist verständlich. Es entstanden "Flyovers" - in Beton gegossene Symbole für eine rosige Zukunft auf vier Rädern. Die Begeisterung für diese Idee hielt bis ungefähr 10 Minuten nach der feierlichen Eröffnung der neuen Verkehrswege. Dann stellten alle fest, dass solche Bauwerke wenig zur Qualitätssteigerung von Stadtvierteln beitrugen.

2004 sind Abrisse dieser Monumentalbauten und aufwendige Umplanungen der Innenstädte nicht finanzierbar. Müssen sich deswegen weitere Generationen von Anwohnern ebenfalls damit abfinden?

Das Roadhose-Konzept geht einen anderen Weg: Der Verkehr wird von den Flyovers unter die Erdoberfläche verlegt. Die vierspurigen Fahrbahnen werden begrünt und als Privatgärten und Parkanlagen der Öffentlichkeit als Erholungsraum zurückgegeben. Ferner werden die Flyovers als Zeichen ihrer Zeit transformiert und inhaltlich neu im Stadtraum verankert. Die Kosten für den Umbau werden durch den Verkauf von Straßen-Segmenten für Wohnunits gegenfinanziert. So entstehen attraktive Wohnungen in den Innenstädten im urbanen Zusammenhang und direktem Parkzugang auf dem Dach.

Nach über 40 Jahren können die Anwohner auch wieder bei geöffnetem Fenster eine ruhige Nacht verbringen.

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FUTUREHOUSE. Konzeptstudie für Einfamilienhaus
Date: 2004
Location: VW-Magazin 02/04, S. 10 - 17
Description: Konzeptstudie für ein Einfamilienhaus

Status: visionär

Auf acht Seiten bildet die neue Volkswagen Studie Concept C eine gelungene Symbiose mit den Architekturkonzepten von spine architects.

Der auskragende Wohnbereich des Futurehouse ist zugleich überdachter Stellplatz für das schicke Fahrzeug. Der großzügige Wohn- und Kochbereich ist ebenerdig in der Mittelzone des Hauses angeordnet. Auf der darüber liegenden Dachterasse mit Swimming Pool ist eine erholsame Außenfläche vorgesehen. Der Schlaftrakt über drei Geschosse befindet sich im hinteren Bereich.

spine architects tanken und bauen super.
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PULSE. Künstliche Wellenreitanlage. Hamburg
Date: 2003
Location: HafenCity, Hamburg. Germany
Description: Konzeptstudie für temporäre Architektur

Status: in Planung

Beachbabes freut euch: Statt nach Hawaii geht es zum Wellenreiten mit der S-Bahn in die Hafencity. Die Ausrüstung kann in der Wavelounge ausgeliehen werden. Von hier aus werden Impulse als Wellen in die Stadt ausgesandt. Der erzeugte Wellenrhythmus ist akustische Orientierung, visualisierte Zeit und... surf's up.

Ausgestellt vom 13. - 29.06.2003 im Rahmen der Ausstellung "SEEDS" als Beitrag zum Hamburger Architektursommer 2003.
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JUKEBOX JUNCTION. Your Personal Bahnhof
Date: 2003
Location: Hauptbahnhof Hamburg. Germany
Description: Temporäre Installation

Status: temporär

Der Vorplatz des Hamburger Hauptbahnhofs wird seit einigen Jahren mit einer Endlosschleife aus klassischer Musik beschallt. Dem öffentlichen Raum wird so eine ganz spezielle Charakteristik gegeben, ohne dass man sich als Passant dem entziehen könnte, bzw. Einfluss darauf hätte.
Im März 2003 sorgten spine architects dafür, dass die Auswahl der gespielten Musik für 3 Tage "in die Hände des Volkes" (in diesem Fall das sich zu dieser Zeit am Hauptbahnhof aufhaltende Publikum _ Wartende, Reisende, Gestrauchelte und zufällig Anwesende) gelegt wurde.
Mit einer Jukebox in Form eines minimalistischen, von innen leuchtenden, 2mx2mx2m großen "white cube" konnte in das bestehende Lautsprechersystem des Bahnhofs eigene Musik eingespeist werden.
Es stand alles von Pop über Klassik bis Jazz, Hardcore und HipHop zur Verfügung.
Für die Dauer des gewählten Musikstückes wurde der gesamte Bahnhofsvorplatz individualisiert. Die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum wurde auf spielerische, interaktive Weise konkret - "Create Your Personal Bahnhof"

Ausgestellt vom 06. - 12.06.2003 im Rahmen der SNAG-Ausstellung im Westwerk als Beitrag zum Hamburger Architektursommer 2003.
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