NEU WORK PRACTICE REFERENCES
Architecture. Interior. Energy. Visuals. Concepts.
WATER.LILY. Traditional Seaside Island
Client: Urban Splash Ltd. Bristol, United Kingdom
Date: 2007
Location: Birnbeck Island, Weston-Super-Mare, United Kingdom
Description: International Architecture Competition

Status: Competition First Phase

Birnbeck Island is unique.

The guiding idea is to preserve and enhance this fantastic island by adding a number of artificial islands, so-called "water lilies" to achieve a new aesthetic landmark that combines past and present. These new islands, their compositional arrangement, and their interrelation to the existing island are inspired by and modelled on the aquatic plants of the same name.

In addition, these new elements also respond to the remarkable 16 metre difference between high and low tide, a specific characteristic of this site at weston Super-Mare. At low tide the flowers remain closed. When the tide rises, water pressure triggers a system of hydraulic plungers and cylinders opening the flowers to bloom. The result is a very dramatic setting with numerous different appearances according to what time of day you choose to visit the location.

The existing pier and historical buildings are to be preserved and refurbished. These elements of high recognition value help visitors read and understand the island's rich history. The 19th century elements will form a lively contrast to the new contemporary architecture, especially if they are once again open to the public.

The main island fulfils all the functions of a hub from which visitors can access the new satellite "water lilies". This results in a higher economic utilisation of the whole site area owned by Urban Splash. One of the main attractions on the existing island is a new view point, offering visitors an unconfined view to the whole ensemble. Each "water liliy" can be used in a vriety of ways such as skate-park, adventure playground, nightclub, outdoor theatre or garden. Visitors wanting to make the most of their stay have the opportunity to spend the night in the island's new 30 bed hotel.

The aim is to offer a wide range of attractions that appeal to different age groups giving everyone a good reason to visit Birnbeck Island.
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STEEN. Wohnquartier Am Sandtorpark 2007
Client: Entwicklungsgesellschaft HofQuartier.Hafenliebe GbR.
Date: 2007
Location: HafenCity Hamburg. Germany
Description: Eingeladungswettbewerb. Baufeld 4 Quartier Am Sandtorpark

Status: Wettbewerbsstand

"Der Stein unverändert und fest, hält die Form und seine Richtungen. Steine halten aus liegen, sitzen, stehen in den Strömungen".

Wie ein großer Stein besetzt das neue Gebäude die Nord-West-Ecke des Baufeldes. Zwei Gebäude werden so zu einem ablesbaren, charakteristischen Baukörper zusammengefasst. Der C-förmige Baukörper wird mit dem projizierten Verlauf der Sonne verschnitten. Die Dachzone wird so durch den Einstrahlwinkel des Sonnenlichts geformt. Durch die daraus resultierend Schrägen ergibt sich eine optimale Besonnung und Belichtung der umbgebenden Gebäudeteile. Durch das Verschmelzen von Dach und Wand wirkt das Gebäude wie aus einem Guß. Ein spannungsvoller und abwechslungsreicher Baukörper ensteht.

Abwechslungsreiche Grundrisse mit einigen Spezialwohnungen im Penthousebereich führen zu kompakten Wohneinheiten und bieten den gewünschten Wohnungsmix. Die Wohneinheiten können _ je nach Bewohnerstruktur _ sehr variabel mit fließenden oder geschlossenen Raumzonen ausgebildet werden.

So genannte "Sonnendecks" auf der Hofseite dienen als Ergänzung zum Treppenhauskern als Verteilerstränge auf den einzelnen Ebenen. Durch die Konzentration auf nur einen Zugang entsteht eine klar akzentuierte und definierte Eingangszone _ die Adresse des neuen Baukörpers. Die "Sonnendecks" dienen nicht nur der Erschließung, sondern sind zudem für alle Bewohner Auenthaltszonen von hoher Qualität. Sie sind Zonen der Kommunikation und des sozialen Austauschs. Private Bereiche entstehen durch entsprechende Großzügigkeit und mögliche Abtrennung.
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TRANS.PUBLIC. Zentrum Wilhelmsburg 2007
Client: Stadt Hamburg. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Date: 2007
Location: Hamburg-Wilhelmsburg. Germany
Description: Eingeladener Ideenwettbewerb. Neues Zentrum Wilhelmsburg

Status: Leider nichts!

Trans.Public. Doppelstrategie zur Vitalisierung des Zentrums von Wilhelmsburg.

Das Zentrum nicht als überkommendes Ideal einer vergangenen städtebaulichen Epoche zu verwerfen, sondern als prägnantes bauliches und gesellschaftliches Manifest weiterzuentwickeln, das ist die wesentliche Motivation unseres Entwurfes.

Der Konzeptansatz basiert auf einer Doppelstrategie. TransPublic transformiert einerseits durch gezielte bauliche Interventionen und Ergänzungen die bestehende städtebauliche Substanz und schafft damit die Voraussetzung für neue Programme und Nutzungsmischungen. Besonders gestärkt werden soll damit die zentrale Bedeutung des Gebietes für den gesamten Stadtteil als Versorgungszentrum.

Gleichzeitig zielt die Strategie auf die sukzessive Aufwertung und Differenzierung der öffentlichen Räume, die Orientierung und Überschaubarkeit bieten. Intensiv nutzbare und hochwertig gestaltete Freiräume sollen künftig die Rolle von Katalysatoren für ein breites Spektrum vitaler Öffentlichkeiten (public) übernehmen, die darüber hinaus die einzelnen Gebäudekomplexe aus ihrer Isolation befreien und in einen integrierten, räumlichen Zusammenhang stellen. Besonderer Wert wird auf die Anbindung der öffentlichen Räume im Zentrum an die angrenzenden Quartiere und den zukünftigen IBA-Park gelegt.
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SPURENSUCHE. Hamburger Architektur-Olympiade 2006
Client: Stadt Hamburg. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Date: 2006
Location: Röttiger Kaserne, Hamburg-Neugraben. Germany
Description: Eingeladener Ideenwettbewerb. Konversion eines Kasernenareals

Status: 1. Empfehlung der Jury

Die Röttiger Kaserne löst sich auf.

Die Soldaten sind abmarschiert, der Fuhrpark und die Panzer sind verschwunden. Die Gebäude werden als nächstes abgetragen. Sie hinterlassen Leerstellen.

Das ganze Gebiet der Kaserne wird neu überschrieben. Mit einer neuen Nutzung, die eine eigene, neue Sprache spricht. Die Grammatik des Entwurfs "Spurensicherung" beruht allerdings auf einer Systematik, die aus der ehemaligen Struktur der Kaserne entwickelt wurde, und macht damit die vorgefundene Situation zur Grundlage der Überlegung. Die neue Schicht überlagert die alte, wird dabei aber durch sie beeinflusst. Wie Indizien der vormaligen Situation werden Spuren indirekt lesbar sein.

Der Entwurfsansatz geht dabei von 2 Hauptelementen aus:
Den direkten Spuren: Sie beruhen auf Strukturen, die direkt aus der Zeit der Kaserne übernommen wurden. Den indirekten Spuren: Sie beruhen auf entfernten Strukturen der Kaserne, die als Abdruck/Nachbild/Energiefeld die entwurfsspezifischen Faktoren wie Raster beeinflussen.
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LEARNING LANDSCAPES. Neubau HafenCity Universität Hamburg
Client: Stadt Hamburg
Date: 2006
Location: Magdeburger Hafen. HafenCity Hamburg. Germany
Description: Eingeladener Realisierungswettbewerb. 2 Phasen

Status: Ankauf 1.Phase

…Die an Ihre Grenzen stoßenden Wissenschaften und die Ergebnisse neuer technischer Möglichkeiten lassen uns mehr und mehr erkennen, dass die ehemals klaren Linien zwischen Technik und Natur verschwimmen, ineinander übergehen und mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannte Theorien von so genannten Grauzonen sprechen. Sich diesen und anderen technischen sowie kulturellen Herausforderungen gemeinschaftlich und interdisziplinär unter einem Dach zu stellen, sollte als das oberste Ziel für die neue Hochschule gelten…

An der Elbe gelegen und als Gelenk zwischen westlicher und östlicher HafenCity ergreift eine von den Funktionen der Hochschule nach oben gedrückte künstliche Ebene die Gelegenheit, den gesamten Lehrbetrieb zu überziehen und sich unter dem Einfluss von auslaufenden Stadtstrukturen zu einem alles überspannenden und integrierenden Dach zu formen. Ein Dach als öffentlicher Park und Uni-Campus, dessen 24h privat wie öffentlich bespielbare Fläche als eine ebenbürtige Antwort auf die drei städtebaulich vorgegebenen Hochpunkte mit einer Vielzahl an Aus- und Durchblicken.

Wir sehen mit diesem Gebäude eine große Chance für die Stadt, um an dieser wichtigen Schnittstelle zwischen alter und neuer Stadtkante, der Elbe und den zukünftigen Stadträumen einen Ort zu schaffen, der die Menschen, die Funktionen und die Natur auf und unter einer lebendigen Stadtlandschaft zusammenführt und so zu einem intensiven Austausch anregt.
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CUTTING EDGE. Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses
Client: HIBB - Hanseatische Immobilien Betreuungs- & Beteiligungs GmbH.
Date: 2006
Location: Altonaer Str. / Schanzenstr. Hamburg. Germany
Description: Eingeladener Realisierungswettbewerb.

Status: Ankauf

Die Schanze ist magnetisch. Sie ist anziehend, bunt, laut und lebendig. Von morgens bis spät in die Nacht reißt der Strom der Schanzengänger nicht ab.
Die Schanze lebt, sie ist in Bewegung.

Das Gebäude "Cutting Edge" scheint wie aus Bewegung entstanden. In einem eleganten Twist taucht das Dach des höheren Baukörpers von der Schanzenstraße kommend am Kreuzungspunkt der Hauptzugangsstrassen des Gebiets fulminant ab, um nach einer gekonnten Drehung wieder entlang der Altonaer Straße nach oben zu steigen.

Durch diese räumliche Sequenz entsteht eine markante Ecke, deren komplexe Wirkung auf einer einfachen und logischen Figur beruht. Dem Turmgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird somit ein eigenständiger architektonischer Kontrapunkt gegenübergestellt, ohne eine Torsituation entstehen zu lassen. Gleichzeitig schließt der Neubau die städtebauliche Lücke in der vorh. gründerzeitlichen Blockrandbebauung und vermittelt zwischen den unterschiedlichen Höhen der angrenzenden Bebauung. Mit der zeitgemäßen Interpretation einer Lochfassade passt sich der Neubau an die vorhandene Nachbar- und Umgebungsbebauung des Gründerzeit Viertels an.

Durch das zusätzliche "Herausdrehen" der oberen Baukörperspitzen wird der Besucher mit einer einladenden Geste in die Schanzenstraße, respektive in die Altonaer Straße hinein geleitet.

Aus der Höhenvermittlung, der städtebaulichen Geste des Herausdrehens und der Reaktion auf das dreieckige Eckgrundstück, ist eine selbstbewusste, individuelle und expressive Architekturgeometrie mit gekanteten Oberflächen entstanden. Für Passanten und Autofahrer bietet das Gebäude immer wieder unerwartete Perspektiven.
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TAILLE VENT. Wohnen in der HafenCity. Hamburg
Client: Stilwerk Living GmbH
Date: 2005
Location: Kaiserkai, Hamburg. Germany
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb

Status: 1. Preis

Die Hafencity gerät in Bewegung - es kommt Wind auf.

Der Begriff "TAILLE VENT" bedeutet im Französischen soviel wie "Windstärke".
Wind ist an diesem Standort überall spürbar. Er formt Wasser und Land. Er trägt die Geräusche vom Hafen herüber.

Wer hier wohnt, der will auch etwas sehen. Das Gebäude wird deshalb vertikal eingeschnürt - TAILLIERT. So können die Bewohner der nördlichen Wohnungen an den vorderen Wohnungen vorbei den freien Blick auf das Wasser genießen. Der Baukörper wird durch diese Einschnürung unter Spannung gesetzt.

Aus der subtilen Kombination dieser Elemente entsteht ein expressives, dynamisches Bauwerk, das wie ein Maßanzug an diesen besonderen Ort angepasst ist und La TAILLE VENT zu einer unverwechselbaren Adresse macht.

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T - SHAPE. Büro- und Empfangsgebäude Eurogate. Bremerhaven
Client: Eurogate GmbH
Date: 2004-2005
Location: Bremerhaven. Germany
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb

Status: Leider nichts.

Der Hafen wächst und Eurogate wächst mit.

Wie die Brücke eines Containerschiffes zeichnet sich der Baukörper des neuen Eurogate-Verwaltungsgebäudes vor dem Horizont ab. Klar und prägnant in seiner Form, effizent in seiner funktionalen Aufteilung und spannungsvoll durch seine Fassade.

In der Nachbarschaft von solch kraftvollen Formen, wie denen der Ladekränen und den Aufbauten der Containerschiffen, kann sich das neue Eurogate-Gebäude mühelos behaupten. Es geht einen selbstbewußten Dialog mit dem Hafen ein. Gleichzeitig verleugnet es aber nie seine Bestimmung: Funktionalität und Flexibilität eines modernen Bürogebäudes. Zudem wird durch das kunstvolle Kombinieren von 7 Fensterformaten zu einem pulsierenden Fassadenbild wird im Zusammenspiel mit der konsequenten T-Form eine ausgesprochen spannungsvolle und ausdrucksstarke Gesamtkomposition mit hohem Identifikationsfaktor erreicht.

Das markante und durch seine abstrakte aber gleichzeitig spannungsvolle Formensprache maritim wie auch kraftvoll wirkende Gebäude ist für uns eine zeitgemäße Antwort auf die Frage nach einem repräsentativen Gebäude für einen international handelnden Konzern.

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PICK-UP. Musikzentrum St.Pauli. Hamburg
Client: Stadt Hamburg
Date: 2003
Location: Hamburg.Germany
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb

Status: 3. Rundgang

Ein Musikinstrument verschaltet Finger und Ohren. Als Schnittstelle koppelt es zwei Regelkreise. Der menschliche läuft zwischen den Ohren und Körperbewegungen. Der technische, also das Instrument, zwischen Material und Klang. An beiden Schnittstellen jeweils Zeit ins Spiel. Bewegungen manipulieren Material. Ohren hören Klänge...

Das Grundstück für das neue Musikzentrum im Hamburger Stadtteil St. Pauli liegt im urbanen Kontext neben der ehemaligen Rinderschlachthalle, zwischen der stark frequentierten und vom Auto- und Fußgängerverkehr geprägten Feldstraße und dem von Bäumen umsäumten Oelmühlenplatz, der mit seinen Geschäften und Cafes einen innerstädtischen Erholungsraum darstellt. Die Stadt und der urbane Platz vor der Rinderschlachthalle werden wie vielseitige Tonträger des Lebens verstanden, auf denen die Menschen durch ihre Aktionen sichtbare Spuren hinterlassen.

Das Musikzentrum nimmt _ vergleichbar mit einem Tonabnehmer, der die Spuren einer Schallplatte abfährt _ die Eindrücke, die Bewegungen, die Musik der Umgebung ab, leitet und verarbeitet diese im Gebäude und gibt sie bei Bedarf in Form von Konzerten auf dem Studiodach wieder.

Das neue Musikzentrum ermöglicht darüber hinaus durch seine Form, Symbolik und Funktion den städtebaulich notwendigen Brückenschlag in das Karolinenviertel.

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THRU' SAND. The great egyptian museum
Client: The Ministery of Culture
Date: 2002
Location: Cairo. Egypt
Description: Internationaler Wettbewerb

Status: Honorable Mention

Im Jahr 2002 wurde zum hundertjährigen Bestehen des Great Egyptian Museums ein internationaler Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt.

"Im Schatten der Pyramiden, verborgen unter einer Dünenkante, wurde ein geheimnisvolles Objekt entdeckt _ überaus gut erhalten und bisher nicht zu enträtseln. Wissenschaftler versuchen Tag und Nacht eine Erklärung für das geheimnisvolle Objekt zu finden. Untersuchungen des Nillaufes und seiner Abstraktion lassen erkennen, dass das geheimnisvolle Gebilde den Nil selbst, als Leben spendende Ader des alten Ägyptens, darstellt"

So oder ähnlich könnte eine Meldung in den Nachrichten gelautet haben. Wir haben versucht, uns mittels einer Geschichte/einem Bild dieser Aufgabe zu nähern. Der Nillauf wird zum Gang durch die ereignisreiche Geschichte des versunkenen Ägyptens, die Ländereien links und rechts davon werden zu den Ausstellungsbereichen, entsprechend der Bewegung des Wassers mal zu temporären mal zu permanenten Ausstellungsbereichen. Flussaufwärts wandernd, der kulturellen Entwicklung folgend kann so die Geschichte durchwandert werden. Die dann mit dem Auftauchen aus den Fluten des Nils den Blick auf die Pyramiden von Gizeh freigibt.
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THE FIELD. International Peace Forum
Client: Institute of Architects and Town Planners
Date: 2001
Location: Tel Aviv. Israel
Description: Internationaler Ideenwettbewerb

Status: 1. Prize

Im Jahr 2001 lobte das Institute of Architects and Town Planners der Stadt Tel Aviv einen Wettbewerb für ein Internationales Friedensforum aus. Entstehen sollte es auf dem größten innerstädtischen Platz, dem Platz vor dem Rathaus. Dem Platz, auf dem Ytzhak Rabin, der damalige israelische Ministerpräsident, am 4. November 1995 einem Attentat zum Opfer gefallen war.

Mittels einer Installation wird der Platz, der Mittelpunkt, die Lebensader der Stadt, in seinen gesamten Dimensionen für einen temporären Zeitraum besetzt. Die Sichtbeziehungen werden gestört, das Überqueren erschwert, das Verweilen verhindert.

Ein Feld aus über 1000 Stahlstelen mit einer anfänglichen Höhe von 3.50 m breitet sich in einem exakten und gleichmäßigen Raster von 3,00 x 3,00 m _ gleichzusetzen mit einer marschierenden Armee _ über den gesamten Platz aus. Die Stelen symbolisieren mit ihrer abweisenden Form und langsam korrodierenden Stahloberfläche die ganze Brutalität kriegerischer Handlungen.

Jede Stele auf dem Platz steht symbolisch für den Ort eines schmerzvollen Krieges und seiner Geschichte. Eine eingebrannte Markierung aus Zahlen und Buchstaben ist der Verweis auf die jeweiligen Längen- und Breitengrade dieser Orte des Erinnerns. Die Stelen sind in ihrem Inneren, geschützt durch einen Stahlmantel, mit Petroleum gefüllt. Kerben, die auf unterschiedlichen Höhen in den Mantel geschnitten sind, weisen in die geografische Richtung des jeweiligen Ortes und dienen als Nischen für Dochte, die im Inneren in das Petroleum getaucht sind. Erst durch das Entzünden der Dochte verbrennt das Petroleum und die Stele versinkt - vergleichbar mit einem hydraulischen Kolben - im Boden.

Nach und nach versinken die Stelen im Boden und den Menschen werden die Freiheit und die Möglichkeit zurückgegeben, diesen Stadtraum neu zu definieren.

Dabei kommt dem Kopf der Stelen eine besondere Bedeutung zu. Eine Aushöhlung, gleich einem eingelassenen Gefäß kann z.B. bepflanzt oder mit persönlichen Erinnerungen gefüllt und mit einer Glasscheibe verschlossen werden und so zu einem Feld symbolischen Friedens heranwachsen.

So könnten die Menschen eines Tages durch einen Garten des Friedens oder ein Feld der Erinnerung wandeln . . .
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