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Wohnbauten. Revitalisierung. Innenausbau. Energy. Urban. Visuals.
THE FRINGE. International Competition 2009
Client: Statsbygg - the Norwegian Directorate of Public Construction and Property
Date: 2009
Location: Oslo, Norway
Description: International Competition for National Museum of Art, Architecture and Design (NMAAD)

Like a fjord's folded and diversified coastline, the new National Museum complex fringes vis a vis the old listed buildings. The different Volumes seem to dance around the Nobel Peace Center. A diversified and intensive, self-confident but reserved cultural complex evolves. A kind of "cultural fjord".The appearance which is aspired is individualistic, but not fashionable. It's strong but reserved. The museums architecture shall rather provide a timeless container for art, than to be an exhibit itself. It leads to a museum as a multifunctional urban module, which is building and atmosphere in one.
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BEN'S BAZAR. "Designing in Teheran" International Competition 2009
Client: Benetton Group, Italy
Date: 2009
Location: Teheran, Iran
Description: International Competition for a Multistory Building

The BENettonS BAZAR occupies the building's first two retail levels. The concrete-steel construction of intersecting spheres and domes creates a very unique space. All shops have numerous visual connections to out- and inside, to the mall and the other shops. Numerous shop windows give options to display items. The two levels interconnect visually in many variations due to the central atrium. All shops are accessible through large sliding doors primarily from groundfloor, but also from the 1st floor. Each shop interconnects internally over a generous, rounded staircase. The shop facades can be opened partially to the mall, so a floating, open shopping area for different labels is conceivable.

The walls and vaults are tiled with a golden coloured mosaic, supporting the atmospheric quality of the space, making it a “small world of its own”.
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GROSSE PAUSE. Mehrzweckpausenhalle als Schulerweiterung
Client: GWG Gewerbe, Hamburg
Date: 2009
Location: Aueschule Finkenwerder, Hamburg
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb

Der Neubau ist als kompakter Baukörper nördlich des U-förmigen Bestandgebäudes platziert. Mit seiner individuellen Form wird für die Aueschule sowohl ein eigenständiger Ausdruck gefunden, als auch interessante Innenräume geschaffen.
Die Innenräume des Neubaus sind durch vielfältige räumliche Bezüge miteinander verbunden. Die einzelnen Bereiche können durch Faltwände und Schiebetüren von einander getrennt, oder zu einem großen fließenden Raum zusammengeschaltet werden. In der Mitte des Gebäudes, zwischen Aula und Speiseraum, wird die größere Raumhöhe genutzt um eine zusätzliche Galerieebene einzufügen. Pausenhalle, Musikraum und Speisenraum addieren sich so zu einer multifunktional nutzbaren Fläche.
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PARK. Hamburger Architektursommer 2009 
Date: Do. 04.06. bis Do. 25.06.2009
Location: Parkplatz vor den Deichtorhallen, Deichtorstr. 2., Hamburg. Germany
Description: temporäre Installation.

Status: realisiert

Ein Parkplatz wird zum Park.

Spine ergreift die Initiative und erobert für die Dauer des Architektursommers wertvolle Erholungsfläche zurück.
Stellplätze werden zur öffentlichen Installation, ein Parkplatz zum Biotop.
Gartenhäuschen, Rollrasen samt passender Picknickdecke verleihen Muße zum ruhigen, entspannten Verweilen. Mit der Umkehrung der zweckgebundenen Architektur lädt spine ein zum Picknick und zu einem wunderschönen Blick über die Stadt.
spine entschleunigt die Stadt, schafft Platz für andere Denkweisen und Blicke.

Durch das Entmieten einiger Parkplätze auf einem innerstädtischen Parkplatz und dem Aufstellen eines Car Sharing Autos anstelle der Privatfahrzeuge werden Parkplätze frei, ohne dass der bequeme Autofahrer das Fahrrad benutzen muss.
Etwa vier bis acht private Fahrzeuge werden durch jedes Car-Sharing-Fahrzeug ersetzt.
Diese frei gewordenen Parkplätze programmieren wir neu für sozialen Austausch, Erholung und künstlerischen Ausdruck, um die Qualität des städtischen Lebensraums für den Menschen zu verbessern.
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WATER.LILY. Traditional Seaside Island 2007
Client: Urban Splash, United Kingdom
Date: 2007
Location: Birnbeck Island, Weston-Super-Mare, United Kingdom
Description: open international architecture competition

Birnbeck Island is unique.

The guiding idea is to preserve and enhance this fantastic island by adding a number of artificial islands, so-called "water lilies" to achieve a new aesthetic landmark that combines past and present. These new islands, their compositional arrangement, and their interrelation to the existing island are inspired by and modelled on the aquatic plants of the same name.

In addition, these new elements also respond to the remarkable 16 metre difference between high and low tide, a specific characteristic of this site at weston Super-Mare. At low tide the flowers remain closed. When the tide rises, water pressure triggers a system of hydraulic plungers and cylinders opening the flowers to bloom. The result is a very dramatic setting with numerous different appearances according to what time of day you choose to visit the location.

The existing pier and historical buildings are to be preserved and refurbished. These elements of high recognition value help visitors read and understand the island's rich history. The 19th century elements will form a lively contrast to the new contemporary architecture, especially if they are once again open to the public.

The main island fulfils all the functions of a hub from which visitors can access the new satellite "water lilies". This results in a higher economic utilisation of the whole site area owned by Urban Splash. One of the main attractions on the existing island is a new view point, offering visitors an unconfined view to the whole ensemble. Each "water liliy" can be used in a vriety of ways such as skate-park, adventure playground, nightclub, outdoor theatre or garden. Visitors wanting to make the most of their stay have the opportunity to spend the night in the island's new 30 bed hotel.

The aim is to offer a wide range of attractions that appeal to different age groups giving everyone a good reason to visit Birnbeck Island.
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SPORTY. Neubau 3-Feld Sporthalle, Pfungstadt
Client: Landkreis Darmstadt-Dieburg
Date: 2007
Location: Pfungstadt, Germany
Description: Realisierungswettbewerb

Durch die geknickte und perforierte Fassade, die durch ihr warmes champagnerfarbenes Eloxal eine zurückhaltende Eleganz entwickelt und die wenigen, präzisen Einschnitte in die Außenhülle erhält die Schule als Gegenüber einen Zweckbau mit Charakter. Die Lochungsdichte ist entsprechend der dahinter liegenden Räume differenziert. Durch die dichter liegenden Löcher beispielsweise im Bereich der Gymnastikräume wird entsprechend mehr Licht ins Innere geführt und Durchsicht von innen nach außen durch die hinter der vorgehängten Fassade liegenden großflächigen Verglasungen ermöglicht. Die Lochfassade wirkt dabei wie ein Filter, der gleichzeitig Sicht-, Sonnen- und Blendschutz ist.
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WILHELMS PLATTENSAMMLUNG. Eine Idee für Veddel
Client: IBA Hamburg GmbH
Date: 2007
Location: Hamburg-Veddel/Spreehafen. Germany
Description: Öffentlicher Projektaufruf der IBA Hamburg.

Status: Entwurfsphase.

Dass der vorhandene Zollzaun Warenschmuggel verhindern soll, ist nachvollziehbar. Dass dabei allen WIlhelmsburgern seit Jahrzehnten der direkte Zugang zu Ihrem unmittelbarem Naherholungsgebiet verwehrt wird, jedoch nicht. Der Wilhelmsburger an sich hat ja schliesslich nicht vor Teppiche zu schmuggeln, sondern möchte sich einfach nur mit Familie und Freunden am Spreehafen erholen können.

Langfristig soll der Zaun weg", lautet das erklärte Ziel der Politik. Auf einen genauen Zeitpunkt, wann dieses geschehen soll, möchte sich jedoch keiner festlegen. Und wie wir alle wissen, hat sich die Geschichte mit der Mauer in Berlin auch verdammt lange hingezogen...

SPINE ARCHITECTS macht das Beste aus der gegenwärtigen Situation und schlägt Folgendes vor:

Der Zollzaun bleibt wo er ist. Stattdessen wird ein über Treppen erreichbarer, öffentlicher Steg errichtet. An diesen Steg können private und öffentliche "Platten" angedockt werden. Diese kragen weit über die Deichkrone und den Zollzaun hinweg in Richtung Spreehafen. Die "Platten" haben unterschiedliche Dimensionen und können mit verschiedenen Nutzungen besetzt werden. Der Wilhelmsburger, der zugleich ein großer Schrebergartenfreund ist, kann durch das Pachten einer privaten "Platte" seine Wohn- und Lebensqualität von heute auf morgen entscheidend verändern. Mehrere Modulbausteine laden dazu ein, mit Kreativität den Wunsch nach einem ganz persönlichen "Flecken Erde" zu entwickeln. Besucher profitieren von dem Angebot an "öffentlichen Platten". Der Bouleplatte, der "Astraplatte_einem Kiosk samt Pächter für ein zünftiges Bierchen, der Saunaplatte_einer Gemeinschaftssauna und kaltem Wasserbecken, der Bräunungsplatte_mit Liegestühlen und kühlen Getränken und und und..

Gemeinsam genießen so alle den herrlichen Blick auf das Wasser. Ein Stück Heimat und Identität für Wilhelmsburg. Für einen Teil von Hamburg der so lange vernachlässigt wurde.
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DAS FÄHRHAUS. Infopavillon IBA 2013
Client: Stadt Hamburg
Date: 2006
Location: Hamburg-Wilhelmsburg. Germany
Description: Konzept und Entwurf für den Infopavillon der IBA 2013

Status: in Planung

Der für die IBA 2013 entworfene Infopavillon hat die Gestalt eines überdimensionierten Hauses, welches in der Lage ist, über das Wasser zu fahren und die Besucher mit den unterschiedlichen Ausstellungsthemen zu verorten.

Mit dieser weithin lesbaren Urform des Hauses wird zum einen auf die Internationale Bauausstellung und im Besonderen auf das Thema "Wohnen" mit all seinen Facetten als eines der inhaltlichen Schwerpunkte der IBA 2013 hingewiesen.

Das bildhafte Motto der IBA 2013 "SPRUNG ÜBER DIE ELBE" wird wörtlich genommen: Der Pavillon besteht aus asymmetrisch angeschnittenen Haushälften, je zwei an den sich gegenüberliegenden Ufern fest installiert und eines als mobiles, schwimmendes Element, welches sich zwischen diesen beiden Orten hin und her bewegt. Um die Irritation und Aufmerksamkeit zu steigern, sind die Haushälften ‚aufgeständert' und damit als markante Landmarke weithin wahrnehmbar.

Das Bild eines hin und herfahrenden Hauses - gleich einem beweglichen Fährhaus - symbolisiert den Aufbruch zu (noch) fremden Ufern und ist zugleich Einladung an die Menschen, Neues zu entdecken.
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LEARNING LANDSCAPES. Neubau HafenCity Universität, Hamburg
Client: Stadt Hamburg
Date: 2006
Location: Magdeburger Hafen. HafenCity Hamburg. Germany
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb. 2 Phasen

Status: Ankauf 1.Phase

…Die an Ihre Grenzen stoßenden Wissenschaften und die Ergebnisse neuer technischer Möglichkeiten lassen uns mehr und mehr erkennen, dass die ehemals klaren Linien zwischen Technik und Natur verschwimmen, ineinander übergehen und mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannte Theorien von so genannten Grauzonen sprechen. Sich diesen und anderen technischen sowie kulturellen Herausforderungen gemeinschaftlich und interdisziplinär unter einem Dach zu stellen, sollte als das oberste Ziel für die neue Hochschule gelten…

An der Elbe gelegen und als Gelenk zwischen westlicher und östlicher HafenCity ergreift eine von den Funktionen der Hochschule nach oben gedrückte künstliche Ebene die Gelegenheit, den gesamten Lehrbetrieb zu überziehen und sich unter dem Einfluss von auslaufenden Stadtstrukturen zu einem alles überspannenden und integrierenden Dach zu formen. Ein Dach als öffentlicher Park und Uni-Campus, dessen 24h privat wie öffentlich bespielbare Fläche als eine ebenbürtige Antwort auf die drei städtebaulich vorgegebenen Hochpunkte mit einer Vielzahl an Aus- und Durchblicken.

Wir sehen mit diesem Gebäude eine große Chance für die Stadt, um an dieser wichtigen Schnittstelle zwischen alter und neuer Stadtkante, der Elbe und den zukünftigen Stadträumen einen Ort zu schaffen, der die Menschen, die Funktionen und die Natur auf und unter einer lebendigen Stadtlandschaft zusammenführt und so zu einem intensiven Austausch anregt.
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PORTALEDGE. Wohnplakat
Date: 2006
Location: Hamburg und alle Plakatwände dieser Welt.
Description: temporäre Installation im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2006

Das Wohnplakat© im Stadtraum. Wohnen in Werbung.

Wählen Sie zwischen Südseestrand, oder Duschgel.
Schlagen Sie Ihr Zelt auf vor einer Zigarettenschachtel, oder einem Supermodel.

Das Wohnplakat© als idealer Ort für bezahlbaren, weil gesponserten Wohnraum. Einfach bei spine-architects ein Zelt ausleihen, die vorhandenen freien 'Werbeplakate' abfragen und courtagefrei einziehen.
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ALSTERBUBBLES. Künstliche Badeinsel, Hamburg
Date: 2005
Location: Hamburger Aussenalster. Germany
Description: Konzeptstudie für eine künstliche Badeinsel

Status: visionär

Baden in der Außenalster? Das wäre doch super! Oder aus welchem anderen Grund haben damals die Stadtväter einem 164 ha großen See mitten in der Stadt schaffen wollen?

Für diese Angebotslücke haben spine architects eine kreative Lösung entwickelt. Die im Wasser schwimmenden Alsterbubbles werden mit einem Gewirke überspannt und zusammengehalten. Mit diesem Kunststoffnetz wird gewährleistet, dass die Badegäste immer "festen Boden" unter den Füssen haben und die geforderte Mindestsichttiefe eingehalten wird. So können bei Badeunfällen Betroffene schnellst möglich geborgen werden. Damit ist der Weg für das große Sommerevent frei: Badehose anziehen, Tretboot ausleihen, übersetzen und dann hinein ins kühle Nass!
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T - SHAPE. Büro- und Empfangsgebäude Eurogate. Bremerhaven
Client: Eurogate GmbH
Date: 2004-2005
Location: Bremerhaven. Germany
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb

Der Hafen wächst und Eurogate wächst mit.

Wie die Brücke eines Containerschiffes zeichnet sich der Baukörper des neuen Eurogate-Verwaltungsgebäudes vor dem Horizont ab. Klar und prägnant in seiner Form, effizent in seiner funktionalen Aufteilung und spannungsvoll durch seine Fassade.

In der Nachbarschaft von solch kraftvollen Formen, wie denen der Ladekränen und den Aufbauten der Containerschiffen, kann sich das neue Eurogate-Gebäude mühelos behaupten. Es geht einen selbstbewußten Dialog mit dem Hafen ein. Gleichzeitig verleugnet es aber nie seine Bestimmung: Funktionalität und Flexibilität eines modernen Bürogebäudes. Zudem wird durch das kunstvolle Kombinieren von 7 Fensterformaten zu einem pulsierenden Fassadenbild wird im Zusammenspiel mit der konsequenten T-Form eine ausgesprochen spannungsvolle und ausdrucksstarke Gesamtkomposition mit hohem Identifikationsfaktor erreicht.

Das markante und durch seine abstrakte aber gleichzeitig spannungsvolle Formensprache maritim wie auch kraftvoll wirkende Gebäude ist für uns eine zeitgemäße Antwort auf die Frage nach einem repräsentativen Gebäude für einen international handelnden Konzern.

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ROADHOUSE. A new housing prototype
Client: Stadt Hamburg
Date: 2004
Location: Worldwide
Description: A new housing prototype

Status: visionär

Autofahren ist richtig geil _ lautete die Devise der sechziger Jahre. Dass dabei rote Ampeln als Spaßbremsen empfunden wurden, ist verständlich. Es entstanden "Flyovers" - in Beton gegossene Symbole für eine rosige Zukunft auf vier Rädern. Die Begeisterung für diese Idee hielt bis ungefähr 10 Minuten nach der feierlichen Eröffnung der neuen Verkehrswege. Dann stellten alle fest, dass solche Bauwerke wenig zur Qualitätssteigerung von Stadtvierteln beitrugen.

2004 sind Abrisse dieser Monumentalbauten und aufwendige Umplanungen der Innenstädte nicht finanzierbar. Müssen sich deswegen weitere Generationen von Anwohnern ebenfalls damit abfinden?

Das Roadhose-Konzept geht einen anderen Weg: Der Verkehr wird von den Flyovers unter die Erdoberfläche verlegt. Die vierspurigen Fahrbahnen werden begrünt und als Privatgärten und Parkanlagen der Öffentlichkeit als Erholungsraum zurückgegeben. Ferner werden die Flyovers als Zeichen ihrer Zeit transformiert und inhaltlich neu im Stadtraum verankert. Die Kosten für den Umbau werden durch den Verkauf von Straßen-Segmenten für Wohnunits gegenfinanziert. So entstehen attraktive Wohnungen in den Innenstädten im urbanen Zusammenhang und direktem Parkzugang auf dem Dach.

Nach über 40 Jahren können die Anwohner auch wieder bei geöffnetem Fenster eine ruhige Nacht verbringen.

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FUTUREHOUSE. Konzeptstudie für Einfamilienhaus
Date: 2004
Location: VW-Magazin 02/04, S. 10 - 17
Description: Konzeptstudie für ein Einfamilienhaus

Status: visionär

Auf acht Seiten bildet die neue Volkswagen Studie Concept C eine gelungene Symbiose mit den Architekturkonzepten von spine architects.

Der auskragende Wohnbereich des Futurehouse ist zugleich überdachter Stellplatz für das schicke Fahrzeug. Der großzügige Wohn- und Kochbereich ist ebenerdig in der Mittelzone des Hauses angeordnet. Auf der darüber liegenden Dachterasse mit Swimming Pool ist eine erholsame Außenfläche vorgesehen. Der Schlaftrakt über drei Geschosse befindet sich im hinteren Bereich.

spine architects tanken und bauen super.
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PULSE. Künstliche Wellenreitanlage. Hamburg
Date: 2003
Location: HafenCity, Hamburg. Germany
Description: Konzeptstudie für temporäre Architektur

Status: in Planung

Beachbabes freut euch: Statt nach Hawaii geht es zum Wellenreiten mit der S-Bahn in die Hafencity. Die Ausrüstung kann in der Wavelounge ausgeliehen werden. Von hier aus werden Impulse als Wellen in die Stadt ausgesandt. Der erzeugte Wellenrhythmus ist akustische Orientierung, visualisierte Zeit und... surf's up.

Ausgestellt vom 13. - 29.06.2003 im Rahmen der Ausstellung "SEEDS" als Beitrag zum Hamburger Architektursommer 2003.
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JUKEBOX JUNCTION. Your Personal Bahnhof
Date: 2003
Location: Hauptbahnhof Hamburg. Germany
Description: Temporäre Installation

Status: temporär

Der Vorplatz des Hamburger Hauptbahnhofs wird seit einigen Jahren mit einer Endlosschleife aus klassischer Musik beschallt. Dem öffentlichen Raum wird so eine ganz spezielle Charakteristik gegeben, ohne dass man sich als Passant dem entziehen könnte, bzw. Einfluss darauf hätte.
Im März 2003 sorgten spine architects dafür, dass die Auswahl der gespielten Musik für 3 Tage "in die Hände des Volkes" (in diesem Fall das sich zu dieser Zeit am Hauptbahnhof aufhaltende Publikum _ Wartende, Reisende, Gestrauchelte und zufällig Anwesende) gelegt wurde.
Mit einer Jukebox in Form eines minimalistischen, von innen leuchtenden, 2mx2mx2m großen "white cube" konnte in das bestehende Lautsprechersystem des Bahnhofs eigene Musik eingespeist werden.
Es stand alles von Pop über Klassik bis Jazz, Hardcore und HipHop zur Verfügung.
Für die Dauer des gewählten Musikstückes wurde der gesamte Bahnhofsvorplatz individualisiert. Die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum wurde auf spielerische, interaktive Weise konkret - "Create Your Personal Bahnhof"

Ausgestellt vom 06. - 12.06.2003 im Rahmen der SNAG-Ausstellung im Westwerk als Beitrag zum Hamburger Architektursommer 2003.
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PICK-UP. Musikzentrum St.Pauli. Hamburg
Client: Stadt Hamburg
Date: 2003
Location: Hamburg.Germany
Description: eingeladener Realisierungswettbewerb

Ein Musikinstrument verschaltet Finger und Ohren. Als Schnittstelle koppelt es zwei Regelkreise. Der menschliche läuft zwischen den Ohren und Körperbewegungen. Der technische, also das Instrument, zwischen Material und Klang. An beiden Schnittstellen jeweils Zeit ins Spiel. Bewegungen manipulieren Material. Ohren hören Klänge...

Das Grundstück für das neue Musikzentrum im Hamburger Stadtteil St. Pauli liegt im urbanen Kontext neben der ehemaligen Rinderschlachthalle, zwischen der stark frequentierten und vom Auto- und Fußgängerverkehr geprägten Feldstraße und dem von Bäumen umsäumten Oelmühlenplatz, der mit seinen Geschäften und Cafes einen innerstädtischen Erholungsraum darstellt. Die Stadt und der urbane Platz vor der Rinderschlachthalle werden wie vielseitige Tonträger des Lebens verstanden, auf denen die Menschen durch ihre Aktionen sichtbare Spuren hinterlassen.

Das Musikzentrum nimmt _ vergleichbar mit einem Tonabnehmer, der die Spuren einer Schallplatte abfährt _ die Eindrücke, die Bewegungen, die Musik der Umgebung ab, leitet und verarbeitet diese im Gebäude und gibt sie bei Bedarf in Form von Konzerten auf dem Studiodach wieder.

Das neue Musikzentrum ermöglicht darüber hinaus durch seine Form, Symbolik und Funktion den städtebaulich notwendigen Brückenschlag in das Karolinenviertel.

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THRU' SAND. The great egyptian museum
Client: The Ministery of Culture
Date: 2002
Location: Cairo. Egypt
Description: offener Internationaler Wettbewerb

Status: Honorable Mention

Im Jahr 2002 wurde zum hundertjährigen Bestehen des Great Egyptian Museums ein internationaler Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt.

"Im Schatten der Pyramiden, verborgen unter einer Dünenkante, wurde ein geheimnisvolles Objekt entdeckt _ überaus gut erhalten und bisher nicht zu enträtseln. Wissenschaftler versuchen Tag und Nacht eine Erklärung für das geheimnisvolle Objekt zu finden. Untersuchungen des Nillaufes und seiner Abstraktion lassen erkennen, dass das geheimnisvolle Gebilde den Nil selbst, als Leben spendende Ader des alten Ägyptens, darstellt"

So oder ähnlich könnte eine Meldung in den Nachrichten gelautet haben. Wir haben versucht, uns mittels einer Geschichte/einem Bild dieser Aufgabe zu nähern. Der Nillauf wird zum Gang durch die ereignisreiche Geschichte des versunkenen Ägyptens, die Ländereien links und rechts davon werden zu den Ausstellungsbereichen, entsprechend der Bewegung des Wassers mal zu temporären mal zu permanenten Ausstellungsbereichen. Flussaufwärts wandernd, der kulturellen Entwicklung folgend kann so die Geschichte durchwandert werden. Die dann mit dem Auftauchen aus den Fluten des Nils den Blick auf die Pyramiden von Gizeh freigibt.
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THE FIELD. International Peace Forum
Client: Institute of Architects and Town Planners
Date: 2001
Location: Tel Aviv. Israel
Description: offener Internationaler Ideenwettbewerb

Status: 1. Prize

Im Jahr 2001 lobte das Institute of Architects and Town Planners der Stadt Tel Aviv einen Wettbewerb für ein Internationales Friedensforum aus. Entstehen sollte es auf dem größten innerstädtischen Platz, dem Platz vor dem Rathaus. Dem Platz, auf dem Ytzhak Rabin, der damalige israelische Ministerpräsident, am 4. November 1995 einem Attentat zum Opfer gefallen war.

Mittels einer Installation wird der Platz, der Mittelpunkt, die Lebensader der Stadt, in seinen gesamten Dimensionen für einen temporären Zeitraum besetzt. Die Sichtbeziehungen werden gestört, das Überqueren erschwert, das Verweilen verhindert.

Ein Feld aus über 1000 Stahlstelen mit einer anfänglichen Höhe von 3.50 m breitet sich in einem exakten und gleichmäßigen Raster von 3,00 x 3,00 m _ gleichzusetzen mit einer marschierenden Armee _ über den gesamten Platz aus. Die Stelen symbolisieren mit ihrer abweisenden Form und langsam korrodierenden Stahloberfläche die ganze Brutalität kriegerischer Handlungen.

Jede Stele auf dem Platz steht symbolisch für den Ort eines schmerzvollen Krieges und seiner Geschichte. Eine eingebrannte Markierung aus Zahlen und Buchstaben ist der Verweis auf die jeweiligen Längen- und Breitengrade dieser Orte des Erinnerns. Die Stelen sind in ihrem Inneren, geschützt durch einen Stahlmantel, mit Petroleum gefüllt. Kerben, die auf unterschiedlichen Höhen in den Mantel geschnitten sind, weisen in die geografische Richtung des jeweiligen Ortes und dienen als Nischen für Dochte, die im Inneren in das Petroleum getaucht sind. Erst durch das Entzünden der Dochte verbrennt das Petroleum und die Stele versinkt - vergleichbar mit einem hydraulischen Kolben - im Boden.

Nach und nach versinken die Stelen im Boden und den Menschen werden die Freiheit und die Möglichkeit zurückgegeben, diesen Stadtraum neu zu definieren.

Dabei kommt dem Kopf der Stelen eine besondere Bedeutung zu. Eine Aushöhlung, gleich einem eingelassenen Gefäß kann z.B. bepflanzt oder mit persönlichen Erinnerungen gefüllt und mit einer Glasscheibe verschlossen werden und so zu einem Feld symbolischen Friedens heranwachsen.

So könnten die Menschen eines Tages durch einen Garten des Friedens oder ein Feld der Erinnerung wandeln . . .
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